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31.03.2021

Wenn sich das Schicksal der Ahn*innen wiederholt

Wenn sich das Schicksal der Ahn*innen wiederholt

Von Sabine Lück.

In jedem Stammbaum finden wir zufällige Wiederholungen von Schicksalsschlägen und auffälligen Ereignissen aus vorhergegangenen Generationen. Oft sind diese an bestimmte Jahrestage, Jahreszeiten oder sogar an genaue Uhrzeiten gebunden. 

Dramatische Erfahrungen, die in einem bestimmten Alter gemacht wurden, wiederholen sich oft in den nächsten Generationen, wenn Nachfahr*innen im selben Alter sind. Hierbei wird aber auch oft eine Generation übersprungen. Viele Menschen haben Sorge, im gleichen Alter wie die eigenen Eltern zu erkranken oder zu sterben, oder sie können sich beispielsweise ihre Angst vor Reisen, das Unwohlsein, sobald es in einem Raum dunkel wird, oder das Bedürfnis, sich selbst zu verletzen, nicht erklären. 

Systemiker*innen gehen davon aus, dass sich hier die Treue der Nachkommen mit ihren belasteten Ahn*innen zeigt. So kann hinter einer Winterdepression auch ein unbewusstes Gedenken an den im Winter gefallenen Urgroßvater stehen, dessen Verlust die gesamte Familie nicht verkraftet hat. Auch wenig nachvollziehbare Entscheidungen können Ursachen dieser Art haben, z. B. der Verzicht auf eine erfolgversprechende Herz-OP, der eine unbewusste Loyalität mit dem am Herzinfarkt verstorbenen Vater sein kann. Da diese Phänomene ihre Ursachen im Jahrestag-Syndrom haben können, ist eine Auseinandersetzung mit den Schicksalsschlägen der Vorfahren eine hilfreiche Möglichkeit, alten Verstrickungen auf die Spur zu kommen, um diese dann weitestgehend aufzulösen zu können.

Indem wir den Treuevertrag mit Mutter und Vater entschlüsseln, befreien wir uns von unbewussten, automatischen Verhaltensmustern und tief verwurzelten Glaubenssätzen.

Das Erbe unserer Ahnen lastet schwer auf uns und unseren Kindern und unsere Treue mit den Ahn*innen blockiert nicht selten die Entwicklung unseres authentischen Potenzials.

In meinem Intensiv-Workshop Das Erbe deiner Ahnen auf homodea zeige ich dir einen Weg auf, wie du diese Verstrickungen erkennen kannst und was es braucht, dich vom Leid deiner Ahn*innen abzugrenzen und in dein volles Potenzial zu kommen. So brauchst du nicht länger unbewusst dein Glück boykottieren, um deine Ahn*innen rückwirkend versorgen zu wollen. Coaches, Therapeut*innen und Berater*innen bekommen hier ein Handwerkszeug, mit dem sie Menschen und Familien ebenfalls dabei helfen können, die Macht der Ahnenwunden zu lindern damit sie schließlich wirklich heilen können.

Folgende Fragen können dir helfen, einem möglichen Jahrestag-Syndrom in deiner eigenen Familie auf die Spur zu kommen:

  1. Sammle Daten von traumatischen Erfahrungen, schweren Erkrankungen, Unfällen oder Suiziden in den Ahnenreihen und vergleiche dramatische Ereignisse in deiner Familie.
    Gibt es hier Wiederholungen von schweren Schicksalen?
    Wie alt waren die Betroffenen? Wie alt waren im Verhältnis dazu deren Kinder oder Eltern?
  2. Was war in deinem Leben los, als du in diesem Alter als Kind oder als Elternteil warst?
  3. Haben sich die Wiederholungen beim gleich- oder bei gegengeschlechtlichen Familienmitgliedern gezeigt?
  4. Gibt es hier Wiederholungen von Daten? Manchmal überspringt es eine Generation! 


Kannst du Zusammenhänge zwischen Symptomen wie Angst, Depressionen, Essstörungen oder Suchtverhalten im eigenen Leben und diesen Schicksalsschlägen deiner Ahn*innen feststellen?

Achte bitte hierbei auf das Jahrestag-Syndrom und vergleiche Jahreszahlen, Tage, Jahreszeiten usw.

Tipp: Intensiv-Seminar Das Erbe deiner Ahnen.

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