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Offenheit in monogamen Paarbeziehungen im homodea-Abo

Offenheit in monogamen Paarbeziehungen

Aino Simon

liebe lieber einzigartig

Info Talk | liebe lieber einzigartig

Wenn eine große Liebe beginnt … glaubt niemand, dass sie zerbrechen könnte. Doch Eifersucht, gegenseitige Verletzungen und Beziehungsdramen bauen sich oft zu Dauerkonflikten auf. Dann schleichen sich Alltag und Langeweile ein und zerstören das Beziehungsglück endgültig. Das muss nicht so sein.

Hohe oder falsche Erwartungen der Liebespartner*innen aneinander bremsen die Lebendigkeit der Beziehung aus. Was unser Glück sichern soll, führt zu Stagnation und nicht selten ins Unglück.

Jetzt habe ich die wahre Liebe gefunden, denken viele in der ersten Phase der Verliebtheit. Mit diesem einzigartigen, wundervollen Menschen werde ich alles teilen, mein ganzes Leben lang. Doch nach der Idealisierung und dem Zauber der Verliebtheit kommt die Ernüchterung. Die Paare müssen sich jetzt bemühen, ihre Anziehung und Begeisterung füreinander zu behalten.

Aufgabe jedes Paares ist es, einen Übergang von der Verliebtheit in die Liebe zu finden und sie zu pflegen. Dafür braucht es bewusste Entscheidungen:

• Wie kommunizieren wir miteinander?
• Wie stellen wir sicher, dass wir beide uns entwickeln und als Mensch reifen können?
• Welche Träume will jede*r in seinem Leben verwirklichen?
• Wie gehen wir mit Treue und Untreue um?
• Was tun wir, wenn das sexuelle Begehren nachlässt?
• Wie heizen wir den Ofen immer wieder an?

Für wen ist dieses Talk interessant?
Für alle Menschen die sich für Beziehungsfähigkeit und Kompetenzen der Gestaltung interessieren.

Um was geht es?
Wer weiß was Liebe braucht, kann sie erhalten, selbst wenn es schwierig wird. Beziehungen verlangen nach aktiven Entscheidungen, nach Mut, Entwicklung und Konfliktfähigkeit.

Aino Simon

Aino Simon ist Gestalttherapeutin, Beziehungscoach und Autorin. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit ihrer Familie in Berlin. Seit 2003 erforscht sie - selbst in offener Ehe lebend - mit großer Neugier und Freude die Grenzen der Monogamie.